Erstes digitales Vernetzungstreffen legt Grundlage für internationale Zusammenarbeit

Auf Initiative der Wirtschaftsförderung der Stadt Mülheim an der Ruhr, vertreten durch Tobias Kirsch, fand mit Vertreterinnen und Vertretern der Partnerstädte Opole, Kfar Saba und Kouvola ein erstes digitales Austauschtreffen statt. Ziel des Auftakttermins war es, die jeweiligen Wirtschafts- und Standortstrukturen kennenzulernen sowie Potenziale für eine zukünftige Zusammenarbeit herauszustellen.

Die teilnehmenden Wirtschaftsförderungen stellten ihre Städte, wirtschaftlichen Schwerpunkte sowie aktuelle Projekte und Herausforderungen vor. Dabei präsentierte Kouvola insbesondere Entwicklungen im Bereich Rechenzentren, erneuerbare Energien und grüne Transformation. Die finnische Partnerstadt verfolgt derzeit mehrere großangelegte Data-Center-Projekte und setzt auf den Ausbau nachhaltiger Infrastruktur.

Kfar Saba stellte aktuelle Stadtentwicklungs- und Innovationsprojekte vor, darunter Vorhaben im Bereich Energieversorgung, Mobilität und die Planung eines zukünftigen Data-Centers und Energiezentrums. Zudem wurde die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt mit ihren vielfältigen Gewerbe- und Handelsstrukturen präsentiert.

Auch Opole sowie Mülheim an der Ruhr gaben Einblicke in ihre Wirtschaftsstandorte, zentrale Branchen, Ansiedlungsstrategien und aktuelle Transformationsprojekte. Vorgestellt wurden unter anderem Themen wie Flächenentwicklung, Innovation, Fachkräftesicherung und nachhaltige Stadtentwicklung.

 

Die Wirtschaftsförderungen aus Mülheim an der Ruhr und den Partnerstädten Opole, Kfar Saba sowie Kouvola haben sich in einem ersten digitalen Treffen über gemeinsame Zukunftsthemen und mögliche Kooperationen ausgetauscht.
© Alexandra Taulien | Stadt Mülheim an der Ruhr

Kooperationspotenziale gemeinsam entwickeln

Bereits im ersten Austausch wurden einige gemeinsame Interessen identifiziert. Dazu zählen insbesondere Themen rund um Data Center, internationale Unternehmenskooperationen sowie gemeinsame Projekte im Rahmen europäischer Förderprogramme. Diese Ansätze sollen in kommenden Sitzungen weiter vertieft und konkrete Kooperationspotenziale zwischen den Städten und Unternehmen erarbeitet werden.

Das digitale Treffen bildet den Auftakt für einen regelmäßigen internationalen Austausch der Wirtschaftsförderungen und soll langfristig neue Netzwerke und gemeinsame Projekte fördern.