Auf Initiative der Wirtschaftsförderung der Stadt Mülheim an der Ruhr, vertreten durch Tobias Kirsch, fand mit Vertreterinnen und Vertretern der Partnerstädte Opole, Kfar Saba und Kouvola im Mai 2026 ein erstes digitales Austauschtreffen statt. Ziel des Auftakttermins war es, die jeweiligen Wirtschafts- und Standortstrukturen kennenzulernen sowie Potenziale für eine zukünftige Zusammenarbeit herauszustellen.

Zweiter Termin konkretisiert Themen möglicher Kooperation

Im Fokus des Folgetermins Mitte Juli stand u.a. das Thema digitale Infrastruktur. Die Kolleginnen und Kollegen stellten konkrete Projekte zu Rechenzentren und ihre Konzepte zur Ansiedlung und deren nachhaltiger Energieversorgung vor. 

Zudem wurden intensiv Lösungsansätze diskutiert, wie unsere Innenstädte strukturelle Herausforderungen meistern können. Trotz unterschiedlicher lokaler Gegebenheiten waren sich alle Teilnehmenden einig, dass unsere Stadtzentren neue Impulse benötigen, um auch in Zeiten des Klimawandels, des demografischen Wandels und des wirtschaftlichen Umbruchs lebendige Orte der Begegnung bleiben – unabhängig davon, ob sie primär vom Einzelhandel geprägt sind oder nicht.

 

Die Wirtschaftsförderungen aus Mülheim an der Ruhr und den Partnerstädten Opole, Kfar Saba sowie Kouvola tauschen sich in digitalen Treffen über gemeinsame Zukunftsthemen und mögliche Kooperationen aus (Von links nach rechts, obere Reihe: Tobias Kirsch (Wirtschaftsförderung Mülheim), Sami-Pekka Kalliokoski (Kouvola); mittlere Reihe: Dan Manor (Kfar Saba), Noa Etgar (Kfar Saba), untere Reihe: Janne Viitamies (Kouvola).
© Tobias Kirsch / Chat GPT | OpenAI

Die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen präsentierten innovative Ansätze zur Stärkung des städtischen Lebenszentrums: durch die Aufwertung öffentlicher Räume und die Schaffung eines Umfelds, in dem sich Bewohner, Unternehmen und Besucher wohlfühlen – sei es beim Wohnen, Arbeiten, Einkaufen oder in der Freizeit. Angesichts des großen Interesses am Austausch über Wirtschaftsförderung, Innovation, Synergien und künftige Zusammenarbeit freuen wir uns sehr, dass dieser erfolgreiche Dialog in den kommenden Monaten fortgesetzt wird. 

Thematisch soll der kommende Termin u.a. potentielle Kooperationen zwischen Branchen und Unternehmen der jeweiligen Städte evaluieren, verschiedene Nachhaltigkeitskonzepte in den Kommunen beleuchten und einen Einblick in die unterschiedliche Nutzung beanspruchter EU-Fördermittel geben. Aufbauend auf dem erfolgreichen ersten Austausch verdeutlichten die Gespräche die Chancen, die sich ergeben, wenn Städte Erfahrungen, Herausforderungen und bewährte Best Practices miteinander teilen.