Grundlage aller Naturschutzmaßnahmen sind Biotopkartierungen und Erfassungen von Tier- und Pflanzenarten der Stadt. Mit diesen Kartierungen können dann geeignete Maßnahmen zum Schutz und Erhalt von Lebensräumen ausgewählt werden.
Seit 1988 führt die Stadt mit Zuschüssen nach den Förderrichtlinien Naturschutz (FÖNA) des Landes Nordrhein-Westfalen und mit Mitteln der Europäischen Union Maßnahmen durch, die dem Biotop- und Artenschutz dienen. Weitere Projekte werden durch Ausgleichs- und Ersatzgelder finanziert. Dabei werden auch Maßnahmen auf privaten Grundstücken gefördert, entscheidend ist, ob ein Projekt für den Natur- und Artenschutz erfolgversprechend ist.
Schwerpunkte sind zum Beispiel das Streuobstwiesenprogramm mit der Anlage und Pflege von Obstwiesen, die Anlage von Kleingewässern, die Pflege von Hecken und Kopfbäumen sowie die Anlage von Trockenmauern als Sonderlebensraum für Pflanzen und Tiere. In Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Naturschutzverbänden und der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR) werden Schutzmaßnahmen und Monitoring für seltene Brutvögel (u.a. Steinkauz, Hohltauben), Fledermäuse, Amphibien und Reptilien und viele andere Artengruppen durchgeführt.