21. April 2026

Mülheim ruft zur Beteiligung auf: Online-Karte zu Starkregen und Überflutungsrisiken startet

Starkregenereignisse treten auch in Mülheim an der Ruhr immer häufiger auf, mit teils erheblichen Folgen für Keller, Straßen und Infrastruktur. Viele Menschen erinnern sich an die intensiven Regenfälle der vergangenen Jahre, bei denen Wasser plötzlich und unerwartet in Wohngebiete eindrang. Solche Ereignisse zeigen: Vorsorge und ein gutes Verständnis lokaler Risiken werden immer wichtiger.

Um die Stadt besser auf zukünftige Starkregenereignisse vorzubereiten, entwickelt Mülheim derzeit ein umfassendes Konzept zum Umgang mit Überflutungsrisiken. Ziel ist es, gefährdete Bereiche frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, die Schäden reduzieren oder ganz vermeiden können. Dabei ist auch das Wissen der Bürger*innen gefragt: Lokale Erfahrungen liefern wertvolle Hinweise, die in Karten oder Modellen oft nicht sichtbar sind.

Ihre Hinweise sind gefragt: Online-Karte startet am 21. April

Deshalb stellt die Stadt vom 21. April bis Ende Mai 2026 eine Online-Feedback-Karte zur Verfügung. Über diese können alle Mülheimer*innen einfach und direkt eintragen, wo es bereits zu Überflutungen gekommen ist oder wo sie Gefahrenstellen sehen.

Ob überflutete Straßen, vollgelaufene Keller oder schlecht abfließendes Regenwasser - jede Beobachtung hilft, ein genaueres Bild der Situation vor Ort zu gewinnen.

Einfach mitmachen - so funktioniert’s:

  • Karte online aufrufen 
  • Standort anklicken 
  • Hinweis eintragen und beschreiben 

Die Beteiligung ist unkompliziert und dauert nur wenige Minuten.

Online-Feedback-Karte Starkregen
© Stabsstelle Klimaschutz und Klimaanpassung

Die gesammelten Hinweise fließen in die Erstellung einer sogenannten Starkregenrisikokarte ein. Diese bildet die Grundlage für zukünftige Maßnahmen zum Schutz vor Überflutungen in Mülheim.

Die Stadt ruft alle Bürger*innen auf: Machen Sie mit und teilen Sie Ihre Erfahrungen!

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