Gemeinsam für nachhaltige Ideen

Die internationale Jugendkonferenz 2026 unter dem Motto „Sustainability: From Ideas to a Joint Project“ (Nachhaltigkeit: Von der Idee zum gemeinsamen Projekt) wurde von Nick Eickmeier, Mitglied des Jugendstadtrates, moderiert. Weitere Mitglieder des Jugendstadtrates sowie Jugendliche aus den Mülheimer Partnerstädten nahmen an der Veranstaltung teil und brachten ihre Perspektiven und Ideen ein.

Zu Beginn hielt Felix Wingold von der Stabsstelle Klimaschutz und Klimaanpassung Mülheim an der Ruhr eine Einführung in das Thema Nachhaltigkeit. Er erläuterte, dass es unterschiedliche Definitionen gibt, die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) jedoch als zentrale Orientierung dienen. Besonders betonte er die enge Vernetzung dieser Ziele. Als Beispiel aus der Praxis stellte er ein Projekt zur Umgestaltung von Radwegen in Mülheim an der Ruhr vor.

Die internationale Jugendkonferenz unter dem Motto „Sustainability: From Ideas to a Joint Project“ (Nachhaltigkeit: Von der Idee zum gemeinsamen Projekt) wurde von Nick Eickmeier, Mitglied des Jugendstadtrates, moderiert.
© Alexandra Taulien | Stadt Mülheim an der Ruhr
Die internationale Jugendkonferenz unter dem Motto „Sustainability: From Ideas to a Joint Project“ (Nachhaltigkeit: Von der Idee zum gemeinsamen Projekt) wurde von Nick Eickmeier, Mitglied des Jugendstadtrates, moderiert.

Kreative Projektideen aus internationaler Zusammenarbeit

Im Anschluss arbeiteten die Teilnehmenden in vier internationalen Gruppen an eigenen Nachhaltigkeitsprojekten. Dabei identifizierten sie zunächst zentrale Herausforderungen in den jeweiligen Städten, entwickelten kreative Lösungsansätze und diskutierten erste Umsetzungsmöglichkeiten.

Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen:

  • Die erste Gruppe entwickelte die Idee von Schutzgebieten für Tiere, um natürliche Lebensräume zu stärken und Emissionen zu reduzieren.
  • Eine weitere Gruppe setzte sich für besser zugängliche Bildung ein, etwa durch öffentliche und nachhaltige Büchereien.
  • Das Projekt 3 „Green Circle“ zielte darauf ab, durch vernetzte Solardächer CO₂-Emissionen und Energiekosten zu senken.
  • Zudem wurde von der vierten Projektgruppe „Cleanup Competition“ vorgestellt, die Städte dazu motivieren soll, gemeinsam gegen Umweltverschmutzung vorzugehen.

Im gemeinsamen Entscheidungsprozess fiel die Wahl schließlich auf das Projekt 1 zum Schutz von Tieren.

Die Umsetzung soll durch junge Planungsteams in den jeweiligen Städten erfolgen. Dabei können die Jugendlichen lokale Partner*innen einbinden, um die Projekte vor Ort zu realisieren. Ein weiteres Treffen ist für Dezember geplant, bei dem die Ergebnisse vorgestellt und nächste Schritte gemeinsam entwickelt werden.

Zum Abschluss der Konferenz betonte Moderator Nick Eickmeier den Bezug zur aktuell stattfindenden European Youth Week mit dem Schwerpunkt Solidarität und Fairness. Er hob hervor, dass Nachhaltigkeit eng damit verbunden ist und von Verantwortung, Zusammenarbeit und dem Engagement junger Menschen lebt. Mit einem Dank an alle Teilnehmenden für ihre Kreativität und ihr Engagement schloss er die Konferenz und betonte, dass diese Veranstaltung nur der Anfang weiterer gemeinsamer Schritte sein könne.