Fachvorträge, Workshops und vor allem Zeit für gemeinsamen Austausch: am 6. Dezember 2023 wurde in der Stadthalle mit einem Fachtag das zehnjährige Jubiläum des Netzwerks Frühe Hilfen und Familienhebammen in Mülheim an der Ruhr gefeiert. Über 90 Fachkräfte aus Schwangerschaftsberatungsstellen, Kindertagesstätten, Geburtskliniken, vom Arbeitskreis Jugendhilfe und viele weitere nahmen daran teil. Auch Vertreter*innen des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, sowie des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) und der Fachberatung Frühe Hilfen / Bundesstiftung Frühe Hilfen im LWL-Landesjugendamt (Landschaftsverband Rheinland) waren der Einladung von Stadtdirektor David Lüngen gefolgt.
„Die Frühen Hilfen in Mülheim bieten einfache, zugängliche, präventive und wohnortnahe Angebote für alle werdenden Eltern ab der Schwangerschaft und Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern von null bis drei Jahren. Ein gesundes Aufwachsen aller Kinder von Anfang an ermöglichen, elterliche Kompetenz im Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern stärken, ungünstige Entwicklungsverläufe vermeiden und vorhandene Belastungen verringern – dies sind die Ziele der Frühen Hilfen“, stellte Oberbürgermeister Marc Buchholz in seinem Grußwort heraus. Gemeinsam mit David Lüngen und der Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen und Leiterin des Familienhebammenteams, Jennifer Jaque-Rodney, dankte er den Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern und gratulierte zum Jubiläum.
Fachvorträge, Workshops und vor allem Zeit für gemeinsamen Austausch: am 6. Dezember 2023 wurde in der Stadthalle mit einem Fachtag das zehnjährige Jubiläum des Netzwerks Frühe Hilfen und Familienhebammen in Mülheim an der Ruhr gefeiert. Über 90 Fachkräfte aus Schwangerschaftsberatungsstellen, Kindertagesstätten, Geburtskliniken, vom Arbeitskreis Jugendhilfe und viele weitere nahmen daran teil. Auch Vertreter*innen des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, sowie des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) und der Fachberatung Frühe Hilfen / Bundesstiftung Frühe Hilfen im LWL-Landesjugendamt (Landschaftsverband Rheinland) waren der Einladung von Stadtdirektor David Lüngen gefolgt.
„Die Frühen Hilfen in Mülheim bieten einfache, zugängliche, präventive und wohnortnahe Angebote für alle werdenden Eltern ab der Schwangerschaft und Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern von null bis drei Jahren. Ein gesundes Aufwachsen aller Kinder von Anfang an ermöglichen, elterliche Kompetenz im Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern stärken, ungünstige Entwicklungsverläufe vermeiden und vorhandene Belastungen verringern – dies sind die Ziele der Frühen Hilfen“, stellte Oberbürgermeister Marc Buchholz in seinem Grußwort heraus. Gemeinsam mit David Lüngen und der Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen und Leiterin des Familienhebammenteams, Jennifer Jaque-Rodney, dankte er den Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern und gratulierte zum Jubiläum.
„Seit zehn Jahren stärkt und begleitet das Netzwerk Frühe Hilfen Eltern aller Kulturen und Nationalitäten in Mülheim. Diese Kontinuität, Qualität und Verlässlichkeit ist etwas, worauf wir hier in Mülheim sehr stolz sein können. Die Arbeit des Netzwerks Frühe Hilfen legt den Grundstein für das gesunde Aufwachsen und die optimale Entwicklung der Kinder“, so Stadtdirektor David Lüngen.
Erst Fachvorträge, dann Workshops
Mechtild Paul, Leiterin des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH), hob in ihrem Vortrag hervor, wie wichtig die Zusammenarbeit der Jugendhilfe mit dem Gesundheitswesen für die Familien und Mitarbeiter*innen des Netzwerks Frühe Hilfen sei: „Ziel ist es dabei, Fachkräfte in die regionalen Netzwerke der Frühen Hilfen besser einzubeziehen, Unsicherheiten und Überforderungen von jungen Eltern bereits rund um die Geburt zu erkennen und passgenaue Unterstützung anzubieten, damit alle Kinder von Anfang an gute Chancen auf eine gesunde Entwicklung haben.“
Im Vortrag von Prof. Dr. Harald Karutz und Prof. Dr. Christian Reintjes ging es um wichtige Ergebnisse aus dem Projekt Schule und Corona: „Unterstützungsangebote sollten nicht ‚mit der Gießkanne‘ verteilt werden, sondern müssen bedarfs- und bedürfnisgerecht sowie vor allem niedrigschwellig erreichbar und abrufbar sein. Empfehlenswert scheinen neben den Hilfen für Kinder und Jugendliche systemisch ausgerichtete Unterstützungsangebote für Eltern und weitere kindliche Bezugssysteme.“
Die Fachtagteilnehmenden konnten sich in den Workshops – Kinderarzt/Kinderärztin und die Frühen Hilfen (Dr. Olaf Kaiser, Kinderarzt), Selbstfürsorge und Resilienz (Julia Spieß, Improvisation & Coaching) und Interkulturelle Kompetenz (Andrea Eikmeyer, Interkulturelle Trainerin) – tiefergehend mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen und entsprechende Maßnahmen für die Zukunft entwickeln, die im Arbeitsalltag umgesetzt werden können.
Zufriedenstellende Bilanz
Jennifer Jaque-Rodney ist mit dem Fachtag zum zehnjährigen Jubiläum des Netzwerks Frühe Hilfen sehr zufrieden: „Der Tag mit den vielfältigen Vorträgen und Workshops hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, im Rahmen einer Fachtagung über den Tellerrand der alltäglichen Arbeit hinauszuschauen. Die gewonnenen Erkenntnisse und Anregungen helfen uns in der Arbeit mit den Familien, um passgenaue und zielführende Angebote anzubieten.“
Weitere Informationen zum Mülheimer Netzwerk Frühe Hilfen
Das Mülheimer Netzwerk Frühe Hilfen ist seit Jahren ein wesentlicher Baustein in einem System aus individuellen Angeboten städtischer und freier Träger*innen für mehr Teilhabegerechtigkeit entlang der Lebensbiografie. In regelmäßigen Abständen treffen sich die Netzwerkpartner*innen, um sich über ihre Angebote und ihre Zusammenarbeit zu beraten und die Gestaltung der Übergänge miteinander abzustimmen und weiterzuentwickeln.
Indem Familien in den frühen Phasen begleitet und unterstützt werden, können Herausforderungen frühzeitig erkannt und bestmöglich begegnet werden. Das Netzwerk Frühe Hilfen trägt dazu bei, dass Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt werden und ihre Rollen als erste und wichtigste Bezugspersonen ihrer Kinder optimal ausfüllen können.
Das Netzwerk Frühe Hilfen ist offen für weitere Netzwerkpartner*innen, die gemäß der Kooperationsvereinbarung im Bereich der Frühen Hilfen mitarbeiten möchten.