Die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr ist mit dem Verlauf des landesweiten Warntags am Donnerstag, 12. März 2026, zufrieden. Die Warnmittel im Stadtgebiet wurden pünktlich um 11:00 Uhr ausgelöst und funktionierten wie geplant.
Insgesamt wurden 35 Sirenen im Stadtgebiet sowie zwei mobile Sirenen über die Leitstelle der Feuerwehr aktiviert. Eine mobile Sirene kam im Bereich Kölner Straße zum Einsatz, eine weitere an der August-Thyssen-Straße als Ersatz für eine defekte Sirene. Parallel dazu erfolgte die Warnung über die Warn-App NINA durch das Land Nordrhein-Westfalen. Zusätzlich wurde die Warnmeldung per Cell Broadcast an Mobiltelefone versandt.
Der Test hat gezeigt, dass die Warninfrastruktur in Mülheim an der Ruhr zuverlässig funktioniert. Im Zusammenhang mit der Auslösung der Warnmittel gingen in der Leitstelle lediglich zwei Anrufe ein.
Begleitend zum Warntag sendete Radio Mülheim bereits ab 6:00 Uhr aus dem Radiostudio des Notfallinformationsradios auf der Feuer- und Rettungswache in Broich. Inhaltlicher Schwerpunkt des Programms war das Thema Bevölkerungsschutz.
Dabei wurden unter anderem die Sirenensignale erläutert, ein Notfallinformationspunkt vorgestellt sowie Hinweise zur Krisenkommunikation innerhalb der Familie gegeben. Darüber hinaus informierte das Programm über die Zusammenstellung eines Notgepäcks und die Bevorratung von Lebensmitteln und Ausrüstung für den häuslichen Bereich.
Der Warntag macht deutlich, wie wichtig ein verlässlicher Warnmittelmix aus Sirenen, mobilen Sirenen, Warn-App und Cell Broadcast für den Bevölkerungsschutz ist. Gleichzeitig bietet er die Gelegenheit, Bürgerinnen und Bürger für Themen der persönlichen Vorsorge und des Selbstschutzes zu sensibilisieren.