Die Stadt Mülheim an der Ruhr hat gemeinsam mit der Ruhrbahn ihren Projektpartnern die neue Mobilstation Broicher Mitte offiziell eröffnet. Sie ist bereits die dritte Mobilstation im Mülheimer Stadtgebiet und erweitert das Angebot um eine besondere Neuerung: Erstmals ergänzt an einer Mülheimer Mobilstation ein E-Carsharing-Angebot die bestehenden Mobilitätsangebote. Neben Bus und Straßenbahn stehen dort Leihfahrräder von metropolradruhr, E-Scooter von dott und anderen Anbietern, überdachte Fahrradstellplätze sowie zwei E-Carsharing-Fahrzeuge zur Verfügung. Öffentliche Ladesäulen für Elektrofahrzeuge befinden sich direkt an der Mobilstation. Möglich wird das E-Carsharing durch das Engagement der medl, die die Ladeinfrastruktur errichtet und finanziert hat.

Mobilität intelligent verknüpfen
Mobilstationen bündeln vielfältige Mobilitätsangebote an einem Ort und erleichtern so auch den Wechsel zwischen Bus und Bahn sowie weiteren Verkehrsmitteln. Das markante grüne „M“ weist den Weg zu diesen zentralen Mobilitätsknoten und steht für ein einfaches, komfortables und nachhaltiges Umsteigen. Ziel ist es, den öffentlichen Nahverkehr sinnvoll mit ergänzenden Angeboten zu verknüpfen und den Menschen eine flexible Alternative zum eigenen Auto zu bieten.

Für die Stadt Mülheim an der Ruhr ist die neue Mobilstation ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Mobilität. „Mobilstationen bieten unterschiedliche Verkehrsangebote und erleichtern auch den Umstieg auf nachhaltige Alternativen zum eigenen Auto. Die Broicher Mitte ist dafür ein idealer Standort“, sagt Felix Blasch, Beigeordneter für Umwelt, Klima, Tiefbau und Grünflächen der Stadt Mülheim an der Ruhr.

„Unser Mobilitätsangebot endet heute nicht mehr an der Haltestelle. Das Ziel ist es, den Menschen flexible Wege anzubieten – von Bus und Bahn bis zum Carsharing. Gemeinsam mit unseren Partnern entsteht in Broich ein weiterer Baustein für eine moderne und vernetzte Mobilität. Besonders freut mich, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern erstmals E-Carsharing an einer Mülheimer Mobilstation ermöglichen können“, sagt Dr. Linda Kisabaka, Sprecherin der Geschäftsführung der Ruhrbahn.

Gemeinsam für mehr Mobilität
Auch im Stadtteil wird die neue Mobilstation begrüßt. „Broich gewinnt mit der neuen Mobilstation einen attraktiven Mobilitätsbaustein. Davon profitieren die Menschen im Stadtteil ebenso wie Besucherinnen und Besucher unserer zahlreichen kulturellen Einrichtungen und Freizeitziele“, erklärt Bezirksbürgermeisterin Elke Oesterwind.

Für Timo Spors, Vorsitzender des Mobilitätsausschusses der Stadt Mülheim an der Ruhr, ist die neue Mobilstation ein weiterer wichtiger Schritt für die Verkehrswende: „Mobilstationen bringen genau die Angebote zusammen, die moderne Mobilität heute braucht – einfach, flexibel und alltagstauglich.“

Ausbau des Mobilstationsnetzes
Mit der Mobilstation Broicher Mitte wächst das Netz der Mobilstationen in Mülheim weiter. Ziel ist es, den Menschen attraktive und unkomplizierte Mobilitätsketten anzubieten – vom Fahrrad über Bus und Bahn bis hin zum Carsharing. Das Projekt ist Teil des Mobilstationskonzepts der Stadt Mülheim an der Ruhr und wird durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gefördert.

Haltestelle, links davon große blaue Tafel der Mobilstation, mittig sieben Personen mit drei Leihfahrzeugen der Station
© Ruhrbahn | https://www.ruhrbahn.de/fileadmin/_processed_/2/3/csm_Mobilstation_Broich_072026_52a6be2f15.jpg
Die dritte Mobilstation ist eröffnet v.l.n.r: Elke Oesterwind (Bezirksbürgermeisterin BV III), Florentin Tolksdorf, Account Manager DACH, Donkey Republic, Betreiber des metropolradruhr, Ute Jansen (Leiterin Mobilitätsentwicklung und Projektleitung Mobilstationen Ruhrbahn), Timo Spors (Vorsitzender Mobilitätsausschuss), Dr. Linda Kisabaka (Sprecherin Ruhrbahn-Geschäftsführung) sowie die Kooperations-partner der Ruhrbahn: Matthias Kall (Geschäftsführer Stadtmobil) und Felix Blasch (Umwelt- und Baudezernent der Stadt Mülheim).

Das sagt unser Kooperationspartner:

Donkey Republic Betreiber des metropolradruhr:
„Die Broicher Mitte ist ein idealer Standort für vernetzte Mobilität: Hier treffen Straßenbahn und Busse auf Geschäfte, Cafés und Schulen – also genau die Wege, die die Menschen täglich zurücklegen. Mit dem metropolradruhr direkt an der Haltestelle wird der Umstieg vom ÖPNV aufs Rad und der letzte Kilometer zum Einkauf oder zum Termin ganz selbstverständlich – und selbstverständlich nachhaltig,“ erklärt Florentin Tolksdorf, Account Manager DACH, Donkey Republic Betreiber des metropolradruhr.