Die alle zehn Jahre stattfindende Internationale Gartenausstellung (IGA) findet erstmals in Nordrhein-Westfalen statt und wird im Jahr 2027 im Ruhrgebiet ausgerichtet. Sie ist dabei die erste IGA, die nicht ein Ausstellungsgelände in einer Stadt präsentiert, sondern eine ganze Region – das Ruhrgebiet – zur Ausstellungsfläche macht. Die Erfolgsformel, mit der das Ruhrgebiet zu einer Metropole geworden ist, ist die Polyzentralität: Viele Zentren liegen dicht nebeneinander und die Städte gehen fließend ineinander über. Gemeinschaftsgefühl und Solidarität lassen die Region zusammenrücken und stärken den Schritt in eine grünere Zukunft. Diesen Vorteil nutzt die Internationale Gartenausstellung 2027 vom 23. April bis 17. Oktober im Ruhrgebiet, überzeugt mit ihrem dezentralen Konzept und nimmt so eine ganze Region mit
Immer aktuell und informiert mit dem Mülheimer IGA-Newsletter
Wir freuen uns, Sie ab jetzt regemäßig und anlassbezogen mit dem IGA-Newsletter über die neuesten Fortschritte rund um die Mülheimer (Bau-)Projekte zu informieren! Neben spannenden Einblicken von den Baustellen finden Sie im Newsletter wichtige Informationen zu bevorstehenden Baustarts und Projektinhalten. Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe. Im Kontext-Menü können Sie sich alle Ausgaben downloaden.
Infostände am 07.05.2026 bei "Schön hier!" | 14.05.2026 beim Fahrradfrühling in der MüGa
Im Rahmen des Tags der Städtebauförderung 2026 werden auf dem Rathausmarkt sowie in der MüGa die aktuellen Projektsachstände der Mülheimer IGA-Beiträge vorgestellt. Zudem stellt sich das neue Quartiersbüro "Grüne Mitte" vor. Mit dem Quartiersbüro entsteht in Mülheim an der Ruhr ein neuer Ort für Ideen, Austausch und gemeinsames Gestalten. In der Schloßstraße 28-30 finden Bürgerinnen und Bürger künftig Unterstützung für eigene Projekte sowie Informationen rund um die Entwicklung der Grünen Mitte im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027.
Der Infostand ist Teil des bundesweiten Tags der Städtebauförderung, der in diesem Jahr unter dem Motto "Lebendige Orte, starke Gemeinschaft" steht. Städte und Gemeinden in ganz Deutschland informieren über ihre Projekte und laden dazu ein, die Entwicklung des eigenen Lebensumfelds aktiv mitzugestalten.
Die IGA präsentiert sich auf drei Ebenen
Die Internationale Gartenausstellung zeigt in 2027, wie eine lebenswerte Zukunft aussehen kann: In der Region, im Quartier und vor der eigenen Haustür. Wie sieht das Zusammenleben von Morgen aus? Wie schaffen wir den Sprung in eine klimafreundliche Zukunft? Wie lassen wir die Metropole Ruhr erblühen und wachsen? Die IGA 2027 präsentiert auf internationaler Bühne innovative Lösungsideen für Zukunftsfragen in Metropolregionen und für die Menschen vor Ort. Parks, Gärten und Freizeit-Highlights werden zur IGA 2027 entwickelt und weiter qualifiziert, lassen das kulturelle grüne Erbe der Region in neuem Glanz erstrahlen und verstehen sich als weitere Laborräume.
Auf drei Ebenen vernetzt die IGA 2027 eine vielfältige Region mit all ihren Besonderheiten und nimmt so alle mit. Hauptschauplätze sind die fünf „Zukunftsgärten“ in Gelsenkirchen, Duisburg, Dortmund, Castrop-Rauxel/Recklinghausen und Bergkamen/Lünen. Auf der Ebene „Unsere Gärten“ werden Gartenschätze und Parkhighlights präsentiert. „Mein Garten“ bietet eine Bühne, die eigenen grünen Projekte - zum Beispiel den heimischen Vorgarten oder Schulgärten - zu zeigen und andere zu animieren, sich aktiv zu beteiligen. Weitere Infos zu den verschiedenen Ebenen der IGA 2027 finden Sie unter www.iga2027.ruhr.
Mülheimer IGA-Beiträge
Bereits im Jahr 2016 hat die Stadt Mülheim an der Ruhr den Aufruf zur Teilnahme an der IGA begrüßt und 2018 den Beschluss gefasst, sich an der IGA 2027 im Rahmen der Ebene „Unsere Gärten“ mit eigenen Projekten zu beteiligen. Fortlaufend wurden Ideen ausgearbeitet und in zwei Bürger*innenbeteiligungen im Januar und April 2023 konkretisiert. Hieraus entstanden diverse Projektideen, die im Rahmen der Erstellung des strategischen Handlungskonzeptes „Grüne Mitte Mülheim“ weiterentwickelt und in eine Gesamtstrategie überführt wurden.
Für die Umsetzung der beiden Leitprojekte „Grüner Stadtring“ und „MüGa revisited“ wurden bereits drei Förderanträge (2023, 2024 und 2025) auf Mittel der Städtebauförderung bei der Bezirksregierung Düsseldorf gestellt. Weiterhin wurde auch ein Quartiersmanagement (QM) sowie ein sogenanntes Bürgermitwirkungsbudget zur Förderung beantragt.
Mithilfe des QM kann vor Ort im Quartier bei Projekten (auch im Rahmen der IGA) beraten und unterstützt werden. Mithilfe des Bürgermitwirkungsbudgets können zudem bürgergetragene Projekte finanziell unterstützt werden, um so das bereits vorhandene Engagement vor Ort weiter zu unterstützen. Vergleichbar ist das geplante QM und Bürgermitwirkungsbudget mit dem team/Innenstadt in der Mülheimer Innenstadt. Hier wurden in den letzten Jahren bereits einige Projekte aus der Bürgerschaft initiiert und umgesetzt, um so für mehr Teilhabe und Aufenthaltsqualität vor Ort zu sorgen.
Downloads