Mit dem Erweiterungsbau der Barbaraschule investiert die Stadt Mülheim an der Ruhr in den Ausbau ihrer Bildungsinfrastruktur. Das Projekt schafft zusätzliche Kapazitäten für den wachsenden Bedarf an Schulplätzen und bietet Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften moderne und flexible Lernräume.
Der Erweiterungsbau ergänzt das bestehende Schulgebäude und umfasst unter anderem 6 zusätzliche Klassenräume mit Differenzierungsflächen: Hinzu kommt ein großzügiger OGS-Bereich mit angeschlossener Mensa. Diese kann sowohl für den Schulbetrieb als auch für Veranstaltungen genutzt werden. Insgesamt umfasst der Erweiterungsbau eine Nutzfläche von rund 2300 m².
Um Platz für die Erweiterung zu schaffen und die Fläche effizienter zu nutzen, wird hierzu ein Teil des alten Gebäudes zurückgebaut. Die neuen Räumlichkeiten wurden so konzipiert, dass sie zeitgemäße pädagogische Konzepte unterstützen und eine flexible Nutzung ermöglichen.
Ein besonderes Augenmerk liegt im Bezug zum Außenraum. Großzügige Verglasungen sorgen für helle Räume und schaffen Sichtbezüge in den grünen Schulhof. Durch die Anordnung der Gebäude entstehen klare Wegebeziehungen zwischen Altbau, Erweiterungsbau und Außenanlagen.
Die Umsetzung erfolgt in hochwertiger Modulbauweise. Der beauftragte Unternehmer setzt hierbei auf nachhaltige und langlebige Hybrid-Elemente aus Holz und Stahl. Die Fassadenverkleidung aus Klinker schafft dann die Verbindung zu den Bestandsgebäuden.
Eine effiziente Gebäudeorganisation und weitere energetische Maßnahmen sorgen für einen ressourcenschonenden Betrieb. Besonderer Wert wurde bei der Planung auf moderne Lernumgebungen und Barrierefreiheit gelegt. Dadurch erfüllt das Gebäude aktuelle Anforderungen an nachhaltiges und zukunftsfähiges Bauen im Bildungsbereich.
Geplant und umgesetzt wird das Projekt durch KLEUSBERG GmbH & Co.KG im Auftrag derStadtverwaltung Mülheim an der Ruhr. Erste vorbereitende Maßnahmen laufen bereits. Der konkrete Baubeginn ist für August 2026 geplant, die Fertigstellung der Erweiterung ist zum Schuljahr 2027/2028 vorgesehen. Dann sollen die neuen Räume vollständig in den Schulbetrieb integriert sein.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 10 Millionen Euro.