Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft Europapreisträgerstädte 2026 

Am 11. Juni 2026 fand in Gaziantep die Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Europapreisträgerstädte statt. Die Sitzung brachte online sowie vor Ort Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Europapreisträgerstädte zusammen und diente dem Austausch sowie der Abstimmung über die weitere Zusammenarbeit im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Vollversammlung stand das Thema „Migration und Einwanderung – Umgang mit Verantwortung auf lokaler Ebene: Herausforderungen und Antworten“. Dabei wurden kommunale Herausforderungen im Umgang mit Migration sowie unterschiedliche lokale Ansätze und Erfahrungen vorgestellt und diskutiert. Die Stadt Gaziantep berichtete insbesondere über ihre Situation im Zusammenhang mit der Aufnahme einer großen Zahl syrischer Geflüchteter. Die Stadt Ivano-Frankivsk thematisierte die Aufnahme und Betreuung von Binnenvertriebenen. Ergänzend stellte die Stadt Reggio Emilia ihre Erfahrungen im Bereich Integration und kommunaler Zusammenhalt vor.

 

Viele Hände, die eine Zusammenarbeit über Grenzen hinweg in Europa demonstrieren.
© ChatGPT | OpenAI

Ein weiterer Programmpunkt war das Jugendforum der Arbeitsgemeinschaft. Unter dem Titel Jugendbeteiligung im digitalen Zeitalter – Vertrauen in KI und bürgerschaftliches Engagement diskutierten junge Teilnehmende aus den Mitgliedsstädten über Künstliche Intelligenz, digitale Teilhabe und gesellschaftliches Vertrauen in digitale Entwicklungen. Die Jugendlichen brachten ihre Perspektiven ein und tauschten sich mit den Vertreterinnen und Vertretern der Städte über Chancen und Herausforderungen aus.

Präsidentschafts- und Präsidiumswahlen abgehalten: Mülheim ist wieder Teil des Präsidiums

Im Rahmen der Vollversammlung fanden zudem die turnusmäßigen Wahlen der Arbeitsgemeinschaft statt. Dabei wurde Ivano-Frankivsk zur Präsidentschaft der Arbeitsgemeinschaft der Europapreisträgerstädte gewählt. Gleichzeitig wurde das Präsidium neu zusammengesetzt.

Die Stadt Mülheim an der Ruhr wurde erneut in das Präsidium gewählt. Neben weiteren Städten, wird Mülheim die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft in der kommenden Amtsperiode im Rahmen des Präsidiums begleiten.