Mit einem symbolischen Spatenstich läutet die Stadt Mülheim an der Ruhr zwei bedeutende Bauprojekte auf der Sportanlage an der Mintarder Straße offiziell ein.
Mit der Sanierung der leichtathletischen Wettkampfanlage (Typ B) erhält die Stadt Mülheim an der Ruhr ihre zweite Kunststofflaufbahn. Nachdem im Jahr 2023 am Wenderfeld die erste Kunststofflaufbahn – gefördert aus Landesmitteln des Investitionspaktes Sport – in Betrieb genommen werden konnte, entsteht jetzt ein zweiter Leichtathletikstützpunkt auf der linken Seite der Ruhr. Neben der alten Tennenlaufbahn wird auch das innenliegende Rasenspielfeld komplett abgetragen und neu aufgebaut. Die neue Rundlaufbahn mit sechs Bahnen erhält zudem eine Flutlichtbeleuchtungsanlage in LED- Technik, so dass künftig auch eine Nutzung in den Wintermonaten möglich ist. Ein echter Mehrwert! Die Sanierung ist nur dank der finanziellen Unterstützung des Bundes möglich. Aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ erhält die Stadt Mülheim an der Ruhr einen Zuschuss in Höhe von circa 1,8 Millionen Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro.
Mit dem Neubau eines Skateparks und Pumptracks trägt die Stadt dazu bei, den Ausbau der Bewegungsflächen und damit auch die Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger weiter zu erhöhen. Nach dem Abbau der damaligen Skateanlage am Schulzentrum Saarn (Herbst 2021) wurde ein Alternativstandort für eine Skateanlage im Stadtteil gesucht. Die neue Anlage soll das gesamtstädtische Rollsportkonzept, zu dem bereits die BMX- und Skateanlage an der Südstraße, die Dirtbike-/MTB-Strecke in Broich sowie der Mülheimer RadHügel in Winkhausen gehören, ergänzen und qualitativ aufwerten. Damit setzt die Stadt einen weiteren wichtigen Baustein der Sportentwicklungsplanung um.
Ziel ist es, ein breites und alternatives Bewegungsangebot zu schaffen, das den Wünschen und Bedürfnissen der lokalen Nutzergruppe entspricht und sich nahtlos in das bestehende und geplante Freizeitangebot der Stadt integriert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro, die aus Mitteln einer Stiftung gefördert werden.