In den Straßen Kuhlendahl, An den Buchen und Vonscheidts Hof findet ab kommender Woche (Kalenderwoche 16) ein Verkehrsversuch statt. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in den Straßen An den Buchen und Kuhlendahl hat die Verwaltung entschieden, die Situation vor Ort verkehrlich zu verändern: Die Straßen Vonscheidts Hof und Kuhlendahl werden zwischen den Straßen Werdener Weg und An den Buchen testweise zu unechten Einbahnstraßen gemacht. Zwischen dem 13. April und 19. April 2026 wird vom städtischen Bauhof die entsprechende Beschilderung montiert – sobald die Schilder aufgestellt sind, gilt die geänderte Verkehrsführung. Hintergrund der temporären Verkehrsänderung sind sich häufende Beschwerden über das Verkehrsaufkommen.
Zur Erläuterung: Eine unechte Einbahnstraße ist eine beidseitig befahrbare Straße, in die lediglich von einer Seite aus die Einfahrt untersagt ist – anders als bei echten Einbahnstraßen fehlen blau-weiße Schilder am Anfang.
Der Durchgangsverkehr kann die Straße Kuhlendahl dann nicht mehr zum Werdener Weg verlassen, sondern muss über die Straßen An den Buchen und Vonscheidts Hof dorthin fahren. Umgekehrt kann die Einfahrt in die Straße Vonscheidts Hof vom Werdener Weg nicht mehr direkt erfolgen, sondern muss über die Straße An den Buchen oder Kuhlendahl angefahren werden.
Verkehrsmengen werden erhoben
Ursache für die temporäre Verkehrsänderung sind sich häufende Beschwerden über das Verkehrsaufkommen im oberen Kuhlendahl zwischen dem Werdener Weg und der Straße An den Buchen. Hier ist das Verkehrsaufkommen teilweise so hoch, dass Begegnungsverkehr aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kaum möglich ist. Zum Ausweichen wird regelmäßig der dortige Gehweg befahren, was zu Gefahren für Fußgänger*innen führt.
Die zeitlich begrenzte Maßnahme ist zunächst als Verkehrsversuch geplant. Die Verwaltung hat die Verkehrsmengen vor der Maßnahme erhoben und wird im Juni eine weitere Erhebung durchführen, um die Belastung der Straßen zu überprüfen. Sollte sich die Erprobung als verkehrswirksame Regelung herausstellen, wäre diese auch dauerhaft sinnvoll. Die Verwaltung hat in der Bezirksvertretung 1 über den Verkehrsversuch informiert.