Die ukrainische Cousinenstadt Ivano-Frankivsk ist Anfang Oktober erneut von russischen Drohnenangriffen getroffen worden. Zwischen dem 8. und 11. Oktober 2026 kamen dabei vier Menschen ums Leben, drei weitere wurden verletzt. Wohnhäuser, ein Geschäft, ein Hotel, gewerbliche Gebäude, Fahrzeuge und weitere zivile Infrastruktur wurden beschädigt.
Die Stadtverwaltung und die kommunalen Dienste arbeiten daran, die Schäden zu beseitigen und betroffene Bürger*innen zu unterstützen. Mit Blick auf den bevorstehenden Winter werden insbesondere Hilfe für betroffene Familien, Baumaterialien, Unterstützung bei Wohnungsreparaturen sowie Ausrüstung für die Strom-, Wärme- und Wasserversorgung benötigt.
Mülheim an der Ruhr steht solidarisch an der Seite seiner ukrainischen Cousinenstadt. Ein Zeichen der Verbundenheit ist auch der nächste Hilfstransport, für den derzeit wieder Weihnachtspäckchen gesammelt werden. Unter dem Motto „Schuhkartons voller Hoffnung“ können Mülheimer*innen Kindern sowie älteren Menschen in Ivano-Frankivsk eine persönliche Freude bereiten und zugleich konkrete Unterstützung leisten.
Über die Weihnachtspäckchen hinaus sind auch Sachspenden willkommen, die auf der Bedarfsliste der ukrainischen Cousinenstadt aufgeführt sind (zum Beispiel Stromaggregate, Energiespeicher, mobile Heizsysteme, Baumaterialien sowie Ausrüstung für die Wasser-, Abwasser- und Wärmeversorgung).
Weitere Informationen zur Weihnachtspäckchen-Aktion, zu den Abgabestellen und zu den benötigten Inhalten finden Sie im Artikel „Weihnachtspäckchen für die Ukraine: Schuhkartons voller Hoffnung“.