Die Sanierungsarbeiten des Fahrradweges auf dem Fossilienweg sind abgeschlossen und das erkennen Radfahrerinnen und Radfahrer jetzt auch deutlich. Hellblaue Piktogramme auf dem Boden werben mit Tiersymbolen für den Naturschutz. Die Neugestaltung ist Teil des Projektes „Grüner Stadtring“ im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA 2027), die im kommenden Jahr im Ruhrgebiet stattfindet.
Zum Schutz der sensiblen Lebensräume entlang des Radweges wurden die Piktogramme auf dem Boden aufgebracht. Auf Höhe des Steinbruchs weisen zwei Grafiken auf einer Strecke von 300 Metern auf Eidechsen und Kröten hin. Die Tiere sind in diesem Gebiet beheimatet. Alle, die den Fossilienweg nutzen, sind durch die Piktogramme zur gegenseitigen Rücksicht aufgerufen – zum Beispiel gegenüber Kindern, Familien und Rollstuhlfahrer*innen.
Schilder weisen auf Krötenwanderung hin
Während der jährlichen Amphibienwanderung weisen auf dem sanierten Radweg Verkehrsschilder darauf hin, dass Tiere vermehrt die Fahrbahn kreuzen könnten. Die Schilder lassen sich in der entsprechenden Zeit aufklappen und zeigen dann das Symbol einer Kröte.
Der Fossilienweg wurde stellenweise verbreitert, ohne den Baumbestand entlang der Strecke zu beeinträchtigen. Helle Oberflächen sorgen dafür, dass sich der Belag bei Sonneneinstrahlung weniger stark aufheizt.
Der Fossilienweg verbindet die Stadtmitte, den Radschnellweg RS1 und das Kahlenbergwehr für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Radfahrerinnen und Radfahrer, die aus Saarn oder Broich kommen erreichen zunächst die Müga und erhalten über den weiteren Verlauf des RS1 einen Anschluss in Richtung Duisburg oder Essen.
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