Auf dem Bild sieht man einen Aufsteller mit dem Hinweis "Gründen in Mülheim" am 14. Oktober 2026 und im Hintergrund eine kleine Menschenmenge
© Dr. Claudia Posern | Hochschule Ruhr West

 

Wer ein Unternehmen gründet, gestaltet auch das Leben in der Stadt mit: durch neue Angebote, Dienstleistungen und Ideen. Wie vielfältig die Wege in die Selbstständigkeit sind, zeigte „Gründen in Mülheim“ am 14. Oktober 2026. Rund 90 Menschen kamen auf dem Campus Parkstadt der Hochschule Ruhr West (HRW) zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Eine Anwaltskanzlei aufbauen, einen Boxclub führen oder neue Technologien entwickeln: Hinter jeder Gründung stehen Menschen, die etwas Eigenes schaffen wollen und Verantwortung übernehmen. Bei der fünften Auflage der Veranstaltung erzählten einige von ihnen, wie sie angefangen haben, welche Schwierigkeiten ihnen begegnet sind und was ihnen geholfen hat.

Erfahrungen teilen und voneinander lernen

Dr. Dennis Michaelis, Mitgründer und Geschäftsführer des Bochumer Technologieunternehmens GEMESYS, berichtete von seinem eigenen Weg. Er betonte, wie wichtig ein verlässliches Team und die Unterstützung aus der Hochschule und dem persönlichen Umfeld sind. Sein Rat an Menschen, die noch am Anfang stehen: den Austausch mit anderen suchen, die ähnliche Herausforderungen bereits gemeistert haben.

In der anschließenden Gesprächsrunde kamen mit Gründerinnen und Gründern (u. a. Remede, WILMS Rechtsanwalt, Alertis und dem WB Box-Club) ganz unterschiedliche Unternehmen zu Wort. Dabei ging es um persönliche Entscheidungen und Wendepunkte – und darum, wie hilfreich ehrliche Rückmeldungen und die richtigen Kontakte sein können. Auch die Begleitung durch HRWStartUps, die Gründungsunterstützung der Hochschule, hatte einigen Beteiligten auf ihrem Weg geholfen.

Unterstützung vor Ort finden

Die Veranstaltung bot zugleich einen Einblick in die Mülheimer Gründungsszene. Menschen mit ersten Geschäftsideen trafen auf erfahrene Selbstständige sowie Fachleute aus Hochschule und Beratung. An begleitenden Ständen stellten junge Unternehmen und Organisationen aus der Region ihre Arbeit vor. Bei einem Imbiss und Getränken blieb Zeit für Fragen und persönliche Gespräche.

„In Mülheim kommen viele Kompetenzen, Ideen und Menschen zusammen, die etwas bewegen wollen. Gründerinnen und Gründer müssen ihre Fragen nicht allein lösen. Entscheidend ist, dass sie die richtigen Ansprechpersonen und Netzwerke finden“, sagte Mathias Meinke, Leiter des Bereichs Gründungsservice in der Mülheimer Wirtschaftsförderung.

Meike Sturm, Leiterin von HRWStartUps und Moderatorin der Veranstaltung, unterstrich ebenfalls den Wert solcher Begegnungen. Die Hochschule wolle Studierende und Forschende ermutigen, ihre Ideen umzusetzen, und ihnen passende Unterstützung zur Seite stellen.

Sie haben eine Geschäftsidee oder denken über den Schritt in die Selbstständigkeit nach? Die Mülheimer Wirtschaftsförderung unterstützt Sie bei den ersten Schritten und vermittelt passende Kontakte.